Carlos Ruiz Zafón: Der Schatten des Windes

Ann-Theres. Dieser Roman hat mir viel Geduld abgefordert. Wenn Joschka Fischer der Meinung war, diesen Roman könne man in einer Nacht lesen, so kann ich dies schwer nachvollziehen.

Die Sprache des Romanes ist wunderschön, läßt sich eigentlich gut lesen, die  Handlungen erscheinen geheimnisvoll und düster und ziehen den Leser hinein in das Geschehen. Wer Geheimnisse liebt, wird auch diesen Roman mögen. Aber die Vielschichtigkeit, die Verflochtenheit der Begebenheiten – fordert auch Geduld beim Einlesen.

Die Handlung:
Der junge Daniel besucht mit seinem Vater einen Freund, der in einem geheimen Ort verborgen lebt – im Friedhof der vergessenen Bücher. Dort werden Bücher in verwinkelten Räumen aufbewahrt, die es sonst nirgends mehr gibt. Er darf sich ein Buch aussuchen und wählt spontan das Buch „Der Schatten des Windes“ des unbekannten Autors Julián Carax.
Als Daniel beginnt das Buch zu lesen, geschehen merkwürdige Dinge. Er fühlt sich von einem Fremden beobachtet, der wie eine dem Roman entsprungene Figur erscheint. Daniel interessiert sich zusehends mehr für den Autor, forscht nach und gerät immer wieder in seltsame und auch gefährliche Begebenheiten.

Zafóns gleichnamiger Roman erzählt vom Leben seines Autors, von der Entstehung seines Romans und von der Suche Daniels nach der Lösung der Rätsel..

Aber lasst Euch selbst von diesem lautmalerisch schönen, aber doch seltsamen Buch gefangen nehmen…und lasst Euch Zeit, das verwirrende Puzzlespiel nachzuvollziehen.

Mehr zum Inhalt findet Ihr in einem Artikel in Wikipedia

Mehr zum Autor erfahrt Ihr hier

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4 Gedanken zu „Carlos Ruiz Zafón: Der Schatten des Windes

  1. Schön, dass Du den „Schatten des Windes“ mit Barcelona, dem kleinen Daniel, dem „Friedhof der vergessenen Bücher“ und mit der Befreiung eines Buches vorstellst, dessen geheimnisvoller Autor Julián Carax heißt. Denn ich habe es immer noch nicht gelesen, nur einmal beinahe, aber dann hatte die Zeit nicht gereicht und es kehrte in seine Bibliothek zurück.

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  2. Guter Tipp, danke. Ich mag manchmal die Sprecherstimmen nicht, deshalb ist ausleihen eine gute Idee. Ein Glücksfall war bei mir das Buch von Markus Werner: Am Hang. Zuerst gehört bei hr online und sehr angetan, danach das Buch gelesen und immer noch begeistert.

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  3. Du hast mich total neugierig gemacht. Nehm es jetzt mit auf die Nordseeinsel, hab 2 Wochen Zeit. Da wird das wohl klappen. Danke übrigens für die tolle Homepage und die vielen super Bücher!!

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