Das Weihnachtsschwein

Eusebia.   „Das Weihnachtsschwein“ von Kinky Friedman. Für den König muss jedes Jahr eine traditionelle Krippenszene gemalt werden und der Künstler kommt nicht in die Pötte.


Aber des Königs Berater „Feinberg“ (hat ein Schuhproblem 🙂 ) weiß Rat. Er hat von einem kleinen Jungen gehört, der bisher noch nie gesprochen hat, aber unsäglich schön malen kann. Also werden 3 Ritter beauftragt, das Kind ranzuschleppen.

Dieses soll aus der Beziehung eines Leuchtturmwärters mit einer Meerjungfrau stammen. Der kleine Benjamin wird also zum König geschleppt und erhält den Auftrag zu malen. Zurück zu Hause, beginnt er in einer zugigen Scheune zu malen. Seine Tante sagt von ihm: „Er kann nicht lieben, er ist die Liebe.“

Während des Malens in der Scheune wird er von einem Schwein angesprochen und es entwickelt sich eine sonderbare, wunderbare Freundschaft. Benjamin spricht zum ersten Mal im Leben und nun sitzen die beiden jede Nacht in der Scheune und reden und malen.

Viele kleine nette Weisheiten werden uns dort mit auf den Weg gegeben. Warum darf z. B. ein Schwein nicht mit auf das Bild der Krippenszene? Und geht es nicht vielleicht doch, wenn in einem die wahre Freundschaft lebt? Dann kommt der Tag, an dem das Bild fertig ist. Es soll abgeholt werden und gleichzeitig soll das Schwein „Valerie“ geschlachtet und verkauft werden. Und da ja hinreichend bekannt ist, dass kleine Jungen ihre wirklichen wahren Freundinnen immer retten wollen, geht Benjamin mit Valerie in einer sehr kalten Winternacht in den Wald und das Ende lass ich mal offen.

Es ist ein reizendes Buch, einfach geschrieben und trotzdem voller Weisheiten, die uns beim Lesen nicht verlegen machen. Es zeigt uns ein wenig die wahre Bedeutung von Weihnachten und ist von Daniel Schreiber ganz liebevoll illustriert.

Ich finde es wirklich lesenswert.

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3 Gedanken zu „Das Weihnachtsschwein

  1. Natürlich haben uns Benjamin und Valerie gefehlt, aber rechtzeitig vor Weihnachten hat Eusebia, unsere neue „Mitschreiberin“ das Weihnachtsschwein entdeckt. Ich vermute, dass es in einigen Teilen Deutschlands geradewegs so aussieht wie auf dem Buchcover, na ja, das Schwein Valerie wird wohl eher nicht dabei sein, höchstens seine wilden Verwandten.

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