Wir schreiben wie Dichter und Denker

Ursel. Ja, Sie lesen ganz richtig. Unsere Blog-AutorInnen stellen nicht nur bekannte und berühmte Schriftsteller vor, nein, sie selbst schreiben wie die größten deutschen Dichter. Woher wir das wissen?


Das hat uns der Stiltest der F.A.Z. verraten, der sich und seine Messmethode einer unbestechlichen Diagnose rühmt.

Ein junger russischer Softwareentwickler, Dmitry Chestnykh  aus Montenegro hat seine englische Website „I write like“ als Spaß entwickelt. Für die F.A.Z. hat er sein Programm mit deutschen Texten seit dem 18.Jh. gefüttert.

Der F.A.Z.-Stiltest macht es jetzt möglich, unsere Lesegemeinde zu informieren, welche großen Paten hinter unseren Mitschreibenden stehen, die das natürlich auch erst hier auf diesem Wege erfahren werden. Es wird auch keine Honorar-Erhöhungen geben, denn erstens gibt es keine Honorare und wer will schon einen Goethe oder gar Karl Marx angemessen entlohnen?

Anntheres stellte Ken Follett vor: der Stiltest ermittelt: sie schreibt wie Friedrich Schiller.

Cam mit Shamim Sarif wie Ingo Schulze.

Dörte mit Agatha Christie wie Sigmund Freud.

Grethe mit Sam Savage ergibt Thomas Hettche.

HoSi mit Andrew Davidson wird zu Johann Wolfgang von Goethe.

Johanna mit Stefan Bollmann landet bei Georg Wilhelm Friedrich Hegel.

Ursel landet mal bei Friederike Mayröcker mal bei Friedrich Nietzsche, das erklärt, dass jeder Beitrag einen anderen großen Schriftsteller als Resultat haben kann.

Uta mit Erich Maletzke schreibt wie Ingo Schulze.

Walter mit Jean Jacques Rousseau schreibt wie Karl Marx.

Wir finden, das kann als hervorragende Ermunterung für neue Blog-Co-AutorInnen angesehen werden. Schreibt bei uns mit und schon wartet die Datenbank darauf, den berühmten Schriftsteller oder die bekannte Dichterin auszuspucken – natürlich nicht ohne den Algorithmus von Chestnykh zu bemühen.

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4 Gedanken zu „Wir schreiben wie Dichter und Denker

  1. Toller Beitrag – der übrigens wie von Ingo Schulze geschienen ist – ich hoffe, dass sich viele angesprochen fühlen, wir könnten noch ein paar Kafkas und Fontanes gebrauche 🙂

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  2. Ich schreibe wie:Rainald Goetzvgl. Verachtung für alleEs wird ein großes Fest gewesen sein, gestern Nacht in der Oranienburger Straße 189, schließlich waren explizit „alle“ sogar „herzlich“ eingeladen, um das Ende von Rainald Goetz‘ Internettagebuch „Klage“ auf Vanityfair.de zu feiern; ja, und dann kommen zumindest viele.Nach James Joyce bei früheren Texten kommt bei dem lägsten Text von mir, den ich eingegeben habe, jetzt Rainald Goetz heraus. Mein Text war nämlich ein Internettagebuch. Und siehe da, Goetz hat auch ein Internettagebuch geschrieben.Jedenfalls lernt man, wenn man nur beherrlich genug Texte von sich eingibt, eine Fülle einem bisher unbekannter schriftsteller kennen.

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