Karen Rose – Todesschrei

Ann-Theres. Dieses Buch ist zunächst einmal nichts für schwache Nerven. Meine Tochter hatte es mir mitgebracht und empfohlen. Ich hatte noch keinen Roman von Karen Rose gelesen, also kannte ich die Schreibweise nicht… Als ich den Roman begann, war ich zunächst geschockt von der Vorstellung, dass so etwas im normalen Leben möglich wäre…Wer kann oder will sich schon vorstellen, dass Menschen reihenweise gefoltert und umgebracht werden, dabei gefilmt werden – um später ein Videospiel daraus zu kreieren oder die Bilder in Gemälde zu verwandeln, mit denen der Mörder berühmt werden möchte.

Als die Mordkommission unter Leitung von Vito Coccotelli in einem Feld eine ungewöhnliche Leiche findet, ahnt noch niemand, dass es sich hier um einen Massenmörder handelt. Vito hat so eine Ahnung, als wenn es nicht der einzige Tote auf dem Feld sein könnte. Die zuständige Gerichtsmedizinerin ist mit einer Archäologin befreundet, die sich mit Bodenscans auskennt und so findet man innerhalb eines Tages 7 Gräber, der Rest ist noch leer.

Vito Coccotelli beobachtet die Archäologin bei ihrer Arbeit und beginnt zu begreifen, dass dies eine außergewöhnliche Frau ist. Sein Interesse wächst und bald spinnt sich eine Romanze zwischen den beiden an.

Der Roman ist in mehreren Ebenen angelegt – Coccotelli mit seinem Umfeld und seiner Familie, die Archäologin Sophie Johannsen mit ihrer Lebensgeschichte und die Familie des Mörders spielen eine Rolle.

Die Ermittlungen und Verwebungen sind spannend dargestellt, man wird in die Handlung hineingezogen und ahnt, dass es für alle Beteiligten sehr gefährlich wird. Nach und nach erschließen sich die Zusammenhänge – und der Mörder befindet sich immer in Sophies Nähe…
Wird sie eines der nächsten Opfer sein? Coccotelli versucht sie zu schützen, doch der Mörder ist außerordentlich clever und entwischt immer wieder in letzter Sekunde.

Das Ende will ich nicht verraten… das sollten Sie sich selbst erlesen…;-))

 

 

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Ein Gedanke zu „Karen Rose – Todesschrei

  1. Du machst uns ganz schön neugierig! Ich kenne das Buch nicht, stelle es mir nach Deiner Beschreibung sehr aufregend vor. Aber Du warnst uns ja: nicht für schwache Nerven. Also werden die Sensiblen unter den Lesern gar nicht erst zugreifen. Meine Patricia Cornwell Krimis sind auch nur für starke Gemüter.

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