Wie ein Boot auf den Wellen – Sergio Bambaren

Ann-Theres. Wer die Bücher von Sergio Bambaren noch nicht gelesen hat, kann seinen sanften lyrischen Schreibstil, der einen wiegt wie ein Boot auf den Wellen, nicht nachvollziehen.

Ich versuche es einmal zu beschreiben:

Der Traum des Leuchtturmwärters
Martin lernt auf einer Geschäftsreise Paola kennen. Es ist für beide die große Liebe. Für Martin steht fest, er möchte Paola immer bei sich haben. Doch Paola orientiert sich noch sehr an den Ansichten ihrer Familie, die dies unschicklich finden.
Beide lieben das Meer und so suchen sie nach einem Haus an der Küste Chiles. Ein Leuchtturm, einsam gelegen, fasziniert sie und sie machen sich auf die Suche nach dem Besitzer. Dieser lebt in einem Pflegeheim – total in sich gekehrt – verschließt sich der Welt um ihn herum, redet nicht.
Paola und Martin rührt der alte einsame Herr ans Herz. Sie fragen die Pflegerin, ob sie etwas für ihn tun können. Sie erhalten die Erlaubnis, mit ihm einen Ausflug zu machen. Sie fahren mit ihm zum Leuchtturm – und es geschieht ein Wunder: Der alte Leuchtturmwächter spricht…
Sie erfahren etwas über sein Leben, seine Träume. Immer wieder fahren sie mit ihm zum Leuchtturm. Irgendwann bittet er Paola, den Leuchtturm zu restaurieren. Stück für Stück verwandelt er sich wieder in eine heimelige Wohnstatt.
Der Leuchtturmwärter aber gibt seine Lebensweisheiten an Martin und Paola weiter, hilft ihnen, sich selbst und ihre eigenen Bedürfnisse zu erkennen.
Am Ende verwandelt er sich selbst – zum großen Erstaunen der Betreuer im Pflegeheim – wieder in einen interessierten, vitalen alten Herrn, der am Leben erneut regen Anteil nimmt.
Die Sprache des Buches ist bildhaft, man vermeint das Meer, die Sonne und den Wind zu spüren und wie die Zuneigung zwischen diesen drei Menschen wächst.
Das weiße Segel
Michael ist unzufrieden mit seinem Job – fühlt sich unglücklich. Nach Dienstschluss schaut er oft bei seinem Buchhändler herein, unterhält sich mit ihm und stöbert im Laden. Er erwirbt einen kleinen Band mit besinnlichen Versen. Diese machen ihm bewußt, dass etwas fehlt – auch in seiner Beziehung zu Kate. Sie beschließen ihr Leben zu ändern und mit einem Segelboot die Welt zu erkunden.
Zu seiner Überraschung gehört das Segelboot, dass er kaufen möchte – eben diesem seinem Buchhändler.
Sie lassen es restaurieren und ausrüsten und machen sich auf den Weg in die Südsee.
Ihr Buchhändler gibt ihnen ein Geschenk mit – ein Buch – das leere Seiten hat.
Aber dieses Buch ist kein gewöhnliches Buch. Von Zeit zu Zeit erscheinen urplötzlich in ihm Sprüche, Lebensweisheiten.
Auf ihrer Reise lernen sie viele unterschiedliche Menschen kennen, lernen von ihnen und finden zu sich selbst zurück.
Dieses Buch hat sogar meinen Vater angerührt, dem ich nach seinem Schlaganfall oft daraus vorgelesen habe.
Er hörte ganz konzentriert zu und ließ sich von der schönen Sprache anrühren.
Zwei wunderbare Geschichten über Sehnsucht, Mut und die ganz große Liebe!
Natürlich gibt es noch viele Bücher von Sergio Bambaren zu lesen!
Stöbern Sie einmal in Ihrer Buchhandlung!
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