Aus einem Dativhund Zwillinge machen?

Ursel. Den „Bummel durch Europa“ von Mark Twain habe ich vor langer Zeit mit Vergnügen gelesen, vor allem die Ausstattung einer Expedition anlässlich der Riffelberg-Besteigung in Zermatt. Allein das Personal ist eindrücklich:

3 Feldprediger, 4 Wundärzte, 4 Konditoren, 44 Maultiere, 154 Regenschirme und was man sonst noch so braucht bei Bergbesteigungen.

Aber darum geht es ja gar nicht. Wichtig ist der Anhang, wahrlich ein Kleinod über „Die schreckliche deutsche Sprache“.  Und um dieselbige so zu kritisieren und sogar Vorschläge zu deren Verbesserung zu unterbreiten, dafür muss Mark Twain sehr gut deutsch gesprochen haben.

Wer sich den Lesegenuß nicht verderben will, sollte mein audio vielleicht erst nach der Lektüre hören? Ich habe es stark gekürzt, aber es sind immer noch 7 Minuten zurückgeblieben. Und das auch noch mit den Geräuschen des Umblätterns im Buch. Aber das Ganze zu wiederholen wäre nicht gut, da fehlte letztlich meine eigene Begeisterung. Und mit der Audiobearbeitung hapert es bei mir noch ein wenig.

Es gibt viele Quellen für diesen Essay, ich nenne hier nur eine:
Mark Twain: The awful German language.
Die schreckliche deutsche Sprache Hamburg: Nikol Verlag 2009. 81 S.              

Natürlich ist  der Essay auch im Netz als pdf zu finden, aber es gibt Momente, da würde ich eher zum print greifen.

 

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3 Gedanken zu „Aus einem Dativhund Zwillinge machen?

  1. Mark Twain kannte ich bisher nur als genialen und spitzzüngigen Beobachter, daher Danke für diesen Tipp. Die Audioaufnahme ist eine tolle Zusammenfassung des Essays.

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