Frauen, die lesen, sind gefährlich

Johanna. Dies ist der Titel eines Bildbandes über “ Lesende Frauen in Malerei und Fotografie“. Es umspannt die Geschichte des (weiblichen) Lesens vom 13. bis 21. Jahrhundert.
Stefan Bollmann ist der Verfasser und Elke Heidenreich hat ein lesenswertes Vorwort dazu verfasst.


Frauen die lasen, waren deswegen gefährlich, weil sie sich auf diese Weise Wissen und Erfahrungen angeeignet haben, die aus männlicher Sicht  nicht für sie bestimmt waren.
Was mir an dem Bildband besonders gefällt, sind die aufschlußreiche, aber nicht zu lange Erklärungen bei den Fotos.
Auch ist der Band nicht so umfassend, dass man zunächst ein Studium der Malerei absolvieren müßte.
Die Fotoseiten sind  gegliedert in 6 Abschnitten: Begnadete Leserinnen ( religiöse Motive), danach folgen Bilder von verzauberte…selbstbewußte…empfindsame…passionierte …. einsame Leserinnen.
Ich finde es ein lesens- und anschauungswürdiges Beispiel dafür, wie Frauen im Laufe der Jahrhunderte das Lesen als Kulturgut für sich erobert haben und wie Malerei und Fotografie sich dessen bewußt geworden sind.

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