Die Kaffeeprinzessin von Karin Engel

Ann-Theres. Vor kurzem habe ich diesen Roman gefunden und konnte mir anhand der Beschreibung zunächst noch keine Vorstellung machen. Er beginnt Anfang des 19. Jahrhunderts in Bremen, wo  die schöne und eigenwillige Felicitas als Tochter von Schauspielern aufwächst
und am Theater für damalige Verhältnisse relativ frei leben kann. Zunächst versucht sie in die Fußstapfen ihrer Eltern zu treten, aber ihre Lehrerin glaubt nicht, dass sie wirklich für’s Theater geeignet ist. Bei einer Aufführung begegnet sie dem Sohn der Familie Andreesen, dessen Familie schon damals ein bekannter Importeur und Vermarkter von Kaffee ist. Sie verlieben sich und heiraten recht bald. Die Schwiegermutter begegnet ihr zunächst mit Mißtrauen. Felicitas sucht sich eigene Aufgaben und gewinnt schon bald ihren Mann, sie bei einem Projekt „Kunstgarten für Frauen“ zu unterstützen. Sie möchte dort Künstlerinnen ansiedeln und ihnen Arbeitsmöglichkeiten verschaffen. Der Stadtrat begegnet ihr mit Mißtrauen und versucht das Projekt zu verhindern. Aber Felicitas gibt nicht auf.
Eine Begegnung mit dem Kaiser ermöglicht es ihr, diesen für den Kunstpark zu erwärmen.
Doch dann kommt der erste Weltkrieg. Alles wird anders… Felicitas übernimmt nach dem Tod Ihres Mannes Verantwortung in der Firma und erwirbt sich die Anerkennung ihrer Schwiegermutter. Sie bringt das Unternehmen einigermaßen heil durch den Krieg und baut es danach zu einem expandierenden Kaffeekonzern aus. Am Ende findet sie sogar eine neue Liebe…
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Das Buch führt uns durch das Leben einer selbständigen und zielstrebigen Frau, die auch in den Kriegswirren
nicht den Mut verliert und für ihre Familie kämpft. Nach dem ersten Weltkrieg versucht sie außerdem für die Kaffeebauern auf den Plantagen bessere Bedingungen und faire Preise auszuhandeln. Mit viel Diplomatie und Beharrlichkeit gelingt ihr dieses auch. Ihr Lebensweg ist in der damaligen Zeit sehr ungewöhnlich.
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Ein Gedanke zu „Die Kaffeeprinzessin von Karin Engel

  1. Danke für den Tipp, Ann-Theres. Dieses Buch enthält sehr viel Gesellschaftskritik und hat mir beim Lesen viel Spaß gemacht. Ich kann es wirklich – auch uns Männern ;=) – empfehlen.

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